Tragen Sie hier Ihre E-Mailadresse ein, um unseren Newsletter zu erhalten.



 

Im Portrait der tageszeitung (taz)

Neue Kulturgenossen aus ganz Deutschland meldeten sich

Martin Reicherts Artikel in der Sonntaz vom 14.01.12
Am Samstag, 14. Januar 2012 erschien dieses Portrait in der sonntaz: TAZ-Artikel (PDF-Download)

Martin Reichert, Redakteur der tageszeitung, war zuvor zu einem Besuch nach Leipzig gekommen, um die Neue Eigentlichkeit zu ergründen. Anläßlich des internationalen UNO-Jahres der Genossenschaften bringt die taz in diesem Jahr eine Serie heraus, in der neuartige Genossenschaften vorgestellt werden. Den Anfang machte schließlich die Neue Eigentlichkeit in der Wochenendausgabe der kleinsten deutschen bundesweiten Tageszeitung.

Schon kurz nach dem Erscheinen des ganzseitigen Artikels meldeten sich Interessierte u.a. aus Berlin, München und Stuttgart. Sie alle waren begeistert von der Idee eines genossenschaftlichen Betriebes aus Kino, Galerie und Bar. Viele brachten am Telefon Ihre Begeisterung zum Ausdruck, dass sich in Leipzig dadurch die Chance echter civilgesellschaftlicher Beteiligung für die Kultur ergäbe. In fünf Tagen wurden so sechs Taz-Leser zu Kulturgenossen. Sie zeichneten insgesammten fast 4.000 EUR und untersützen so ganz konkret die Finanzierung der nächsten Bauphase.

Foto der Spielstätte 2009
Inzwischen haben 73 Kulturgenossen 44.600 EUR in die Kulturfreiheit im Leipziger Stadtzentrum investiert. In Kürze soll der nächste Bauabschnitt in der Spielstätte in der historischen Messepassage KLEINES JOACHIMSTHAL in der Kleinen Fleischergasse 8 beginnen. Während der Eigentümer des Objektes die Fertigstellung der Gebäu­de-Sanierung für das Frühjahr vorsieht, wollen wir schnellstmöglich mit dem Einbau der Lüftungsanlage beginnen, um ebenfalls ab Mai einen Testbetrieb im veredelten Rohbau starten und damit weitere Mitglieder vor Ort begeistern zu können. Noch fehlen dazu 21.000 EUR.

Daher richtet die Neue Eigentlichkeit eG nach der bundesweiten Resonanz den Focus wieder auf Leipzig. Jeder Leipziger ist aufgerufen, als Miteigentümer der Neuen Eigentlichkeit mit mindestens einem Geschäftsanteil á 200 EUR in die Kulturfreiheit zu investieren.